Wie meistert man die Herausforderungen durch den Brexit beim Zoll erfolgreich? Mit dem One-Stop-Shop-Zollservice von Coyote

Coyote - One-Stop-Shop-Zollservice -Interview - Coyote Logistics

Der Brexit hat die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union auf vielen Ebenen verändert. Ein Bereich, der vom Austritt Großbritanniens aus der EU besonders betroffen war, war der Gütertransport über den Ärmelkanal. Für Exporteure und Importeure bedeutete dies, dass sie sich um Zoll-Formalitäten kümmern mussten.

Warum stellen neue Vorschriften im Bereich des Gütertransports zwischen Großbritannien und der Europäischen Union potenzielle Probleme für Verlader dar? Wie kann Coyote Logistics helfen, Probleme zu vermeiden? Wie unterstützt Coyote Unternehmen im Bereich Zolldienstleistungen? Dies erklärt Magda Korzeniowska, EU Manager Custom Operations Compliance bei Coyote Logistics in Europa.

Hallo Magda, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mit uns zu sprechen.

Hallo, die Freude liegt ganz bei mir.

Lass uns zunächst darüber sprechen, warum der Brexit für Verlader in Zollangelegenheiten so eine große Herausforderung darstellt.

Vereinfacht gesagt, mussten sich Verlader sehr lange nicht um Zollformalitäten kümmern. Das Vereinigte Königreich war Teil der Europäischen Union, in der der freie Warenverkehr innerhalb des Gemeinsamen Marktes gewährleistet war. Der Brexit hat diese Situation jedoch verändert. Nun erfordert der Straßentransport über den Ärmelkanal die Einhaltung zahlreicher neuer Gesetze und Zollbestimmungen. Dadurch ist der gesamte Prozess des Warentransports vom Vereinigten Königreich in die EU erheblich komplizierter geworden. Das Risiko, Fehler zu machen, ist gestiegen, was zu Strafen und Verzögerungen bei der Lieferung von Waren führen kann.

Wie gehen britische Verlader mit den Zoll-Herausforderungen durch den Brexit um?

Verständlicherweise möchten britische Unternehmen reibungslose Versandprozesse in die EU gewährleisten und kostspielige Verzögerungen vermeiden. Allerdings verfügen nicht alle über eigene Zollabfertigungsteams. Bisher waren beim Export von Waren in die EU solche Spezialisten nicht erforderlich. Jetzt müssen sie diese Lücke schnell schließen.

Wie schaffen sie das?

Wir beobachten einen bemerkenswerten Trend: Die Nachfrage von Verladern, mit Experten zusammenzuarbeiten, die über Kenntnisse und Erfahrung im Bereich Zolldienstleistungen verfügen, ist signifikant gestiegen. Unternehmen suchen aktiv nach Personen bzw. Organisationen, die über umfassende Kenntnisse in Zollangelegenheiten verfügen und bereit sind, zu helfen. Viele von ihnen haben sich an Coyote Logistics gewandt und wir unterstützen sie in diesen Angelegenheiten, weil wir wissen, wie wir damit effektiv umgehen können. Nimm zum Beispiel unseren geschätzten Kunden ‘Skateside Skates’: Vor dem Brexit haben sie 65 % ihrer Produkte in die EU exportiert. Leider führten die Komplikationen im Zusammenhang mit dem Brexit zu einem erheblichen Rückgang ihrer Lieferungen. Wir haben Skateside Skates unseren umfassenden Cross-Channel-Logistikservice angeboten, der auch die Zollabfertigung beinhaltet. So übernehmen wir nicht nur den gesamten Transport, sondern auch die Zollabwicklung. Durch unsere Erfahrung und unsere tägliche Unterstützung agiert Skateside Skates nun so, als hätte es den Brexit nie gegeben.

Was ist mit Unternehmen, die Hilfe beim Zoll benötigen, aber bereits mit anderen Transportdienstleistern zusammenarbeiten?

Wenn ein Verlader bereits mit einem anderen Transportunternehmen zusammenarbeitet, kann Coyote Logistics auch nur die Zollaufgaben übernehmen. Für diese Kunden haben wir ein neues One-Stop-Shop-Zollangebot eingeführt.

Wie funktioniert dieser Service?

Wir bieten diesen Service in Zusammenarbeit mit erfahrenen Zollagenten im Vereinigten Königreich an. Im Wesentlichen übernehmen wir sämtliche Zollabfertigungsformalitäten für den Gütertransport auf der Straße von Großbritannien nach Europa. Unser internes Zollteam bearbeitet jährlich bis zu 9.000 Zollanmeldungen. Durch die Kombination unserer Expertise und der Erfahrung unserer Zollagenturpartner bieten wir einen maximal effizienten Service.

Kannst Du den Prozess bitte etwas genauer erläutern?

Natürlich: Zunächst legt der Kunde eine Muster-Handelsrechnung vor, die die Gründe für den Export oder Import von Waren erläutert und Aufschluss über etwaige Schwierigkeiten gibt, mit denen der Kunde möglicherweise bereits konfrontiert ist. Anschließend füllt der Kunde die erforderlichen Formulare aus, die Coyote Logistics ermöglichen, als offizieller Vertreter gegenüber den Zollbehörden aufzutreten. Wir benötigen außerdem Informationen über den LKW, der die Ware transportieren soll, einschließlich des Fahrzeugscheins und der geplanten Überfahrt nach Europa. Sobald uns diese Dokumente und Angaben vorliegen, können wir offiziell einen Ausfuhrantrag und ein T1-Versanddokument anfordern …

Was ist ein T1-Versanddokument?

Mit einem Versanddokument T1 können in die EU eingeführte Waren frei zwischen EU-Staaten transportiert werden. Im Wesentlichen dient ein T1-Dokument als Garantie, die in der Regel von einer Bank abgesichert wird, um die Zahlung von Zöllen und anderen Abgaben bei der Ankunft im Zielland sicherzustellen. Übrigens muss der Fahrer / die Fahrerin am Ende des Verfahrens das Zollamt (IBF) aufsuchen, um eine Papierkopie des T1 abzuholen, bevor es an Bord einer Fähre geht.

Darüber hinaus können unsere Kunden alle erforderlichen Dokumente bequem selbst von ihrem CoyoteGO®-Konto, unserer digitalen Transportplattform, hoch- und herunterladen.

Klasse, möchtest Du noch etwas hinzufügen?

Vielleicht nur noch, dass Zollangelegenheiten nach dem Brexit keine große Herausforderung für das tägliche Funktionieren Ihres Unternehmens darstellen müssen, wenn Sie die Unterstützung eines erfahrenen Partners haben.

Wie Coyote Logistics. Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.

Danke schön.

 
Sie benötigen Unterstützung im Zollbereich beim Warentransport über den Ärmelkanal?